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Hufschmied:innen - immaterielles Kulturerbe!

"Von der Pferdesandale bis zum unverzichtbaren Hufschutz". Das Wissen und die Praktiken der Hufschmied:innen ist in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der österreichischen UNESCO-Kommission aufgenommen worden!

Die Römer erkannten schon früh den Wert der Pferde und erfanden die Pferdesandale um den Huf zu schützen. Die Kelten begannen um die gleiche Zeit, Eisen an den Huf zu nageln. Jahre später wurden die Pferdesandalen und das Eisen am Huf durch professionelle und tierfreundliche Materialien und Methoden ersetzt. Die traditionelle Hufbeschlagskunst sicherte den Menschen durch perfektionierte Arbeitsweise der Hufschmied:innen in manchen Bereichen fast schon das Überleben. Hufschmied:innen sind unverzichtbar geworden.

Die Hufbeschlagskunst wird von rund 400 qualifizierten Hufschmied:innen gepflegt. Im Rahmen des dreimonatigen Lehrganges „Huf-und Klauenbeschlag“ im Pferdezentrum Stadl-Paura unter der Leitung von Hufbeschlagsmeister Wilfried Wallner und den Vorsitzenden des Arbeitsausschusses Huf-und Klauenbeschlag der Bundesinnung der Metalltechniker Josef Frech werden in Oberösterreich zukünftige Hufschmied:innen ausgebildet. In der Berufsschule Mistelbach wird das traditionelle Handwerk im Zuge einer dreijährigen dualen Lehrausbildung gelehrt.

Die Hufschmied:innen-Community wächst und sichert somit die Zukunft der Hufbeschlagskunst.

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